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Vorsicht
Falle Sicherheitstipps für die Nutzung von Geldautomaten, Kontoauszugsdruckern und Bankkarten
Schützen Sie sich vor Kriminellen!
Die Entwicklung beim bargeldlosen Zahlungsverkehr schreitet in rasanter Geschwindigkeit voran und bietet immer größere Vorteile. Eine ständig wachsende Zahl von Kundinnen und Kunden schätzt die Möglichkeit, mit ihrer Bank- oder Kreditkarte zu zahlen oder sich Bargeld an Geldautomaten zu beschaffen. Leider gibt es trotz ständiger Verbesserungen unserer Sicherheitsstandards eine wachsende organisierte Kriminalität.
Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengestellt, damit Sie sich gegen die immer raffinierter werdenden Tricks von gut organisierten Banden, die europaweit zusammenarbeiten, besser schützen können.
Wahrscheinlich haben auch Sie schon in den Medien von manipulierten Türöffnern und "Skimming-Attacken" auf Geldautomaten gehört.
Skimming bezeichnet das "Abschöpfen" der Daten einer Bank- oder Kreditkarte. Dabei wird in der Regel der Magnetstreifen der Originalkarte ausgelesen. Zusätzlich muss die Geheimzahl (PIN) ausgeforscht werden. Die Täter setzen dazu Aufsatzgeräte auf die Tastaturen von Geldautomaten, verstecken Minikameras und versuchen, die Eingabe der Ziffernfolge zu beobachten. Später erstellen sie Duplikate der Originalkarte. Diese werden meist im Ausland für Geldabhebungen missbraucht, da an deutschen Geldautomaten die Echtheit der Karte anhand eines speziellen Sicherheitsmerkmals überprüft wird.
Unsere Tipps für Ihre Sicherheit:
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Türöffner
Geben Sie bitte am Türöffner niemals die PIN ein, auch dann nicht, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Falls es Ihnen möglich ist, benutzen Sie für den Türöffner eine andere Karte als am Automaten. Hierzu können Sie beliebige Karten mit Magnetstreifen einsetzen (ADAC Card, PAYBACK Karte, DeutschlandCard usw.). Wenn am Türöffner der Magnetstreifen einer anderen Karte ausgelesen wird, nutzt die PIN Ihrer Bank- bzw. Kreditkarte, die Sie am Geldautomaten eingeben, dem Täter nichts.
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Kontoauszugsdrucker
Bitte überprüfen Sie vor dem Einschieben Ihrer Karte, ob der Kartenschlitz fest sitzt, weil auch am Kontoauszugsdrucker Ihre Kartendaten ausgespäht werden können. Außerdem sollten Sie am Kontoauszugsdrucker - wie am Türöffner - niemals Ihre PIN eingeben, auch dann nicht, wenn Sie an manipulierten Geräten dazu aufgefordert werden. |
Auffälligkeiten am Geldautomaten
Machen Sie sich mit "Ihrem" Geldautomaten vertraut und überprüfen Sie bitte vor Eingabe der PIN am Tastaturfeld des Geldautomaten, ob es Veränderungen am Bildschirm, an der Tastatur oder am Karteneinzugsschacht gibt.
Fühlen Sie, ob Kartenschlitz und Tastatur fest sitzen. Oftmals wird eine sehr dünne, baugleiche Tastatur mit doppelseitigem Klebeband auf die Originaltastatur geklebt, die die PIN in elektronischer Form speichert bzw. an die Täter weiterleitet. Weitere Indizien am Automaten: Fugen laufen auseinander, einzelne Teile wirken schief, neue Aufkleber wurden angebracht.
Häufig befestigen Täter über der Tastatur des Geldautomaten eine Blende mit einer Minikamera. Diese Kameras werden auch in Prospekthaltern oder in Rauchmelder-Attrappen versteckt.
Melden Sie Auffälligkeiten oder Veränderungen am Geldautomaten sofort unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bzw. außerhalb der Öffnungszeiten der Polizei unter der Telefon-Nr. 110.
Heben Sie kein Geld ab, wenn Ihnen am betreffenden Geldautomaten etwas ungewöhnlich vorkommt.
Haben Sie Ihre PIN bereits eingegeben und kommt Ihnen erst dann etwas verdächtig vor, sollten Sie den Vorgang abbrechen. Informieren Sie uns unverzüglich darüber und lassen Sie Ihre Karte sofort sperren.
Lassen Sie den Geldautomaten unverändert, um keine Spuren zu vernichten.
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Eingabe der PIN am Geldautomaten
Um den Tätern das Auffinden der richtigen PIN zu erschweren, empfehlen wir, vor dem Einschieben der Karte erfundene PINs (mit der gleichen Stellenanzahl wie bei Ihrer echten PIN) einzugeben und anschließend die Bestätigungstaste zu drücken. Nach der tatsächlichen Transaktion und Kartenausgabe sollte diese Prozedur wiederholt werden.
Achten Sie generell bei der PIN-Eingabe darauf, dass Sie nicht beobachtet werden. Falls nötig, bitten Sie die Personen, die sich hinter oder neben Ihnen befinden, um Sicherheitsabstand.
Verdecken Sie die Eingabe, indem Sie eine Hand, Ihre Geldbörse oder auch einen Werbehandzettel dicht über die Tastatur halten, um ein Ausspähen von oben und von allen Seiten (durch Minikameras oder Personen) zu verhindern.
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Ablenkung am Geldautomaten
Lassen Sie sich am Geldautomaten nicht ablenken. Wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint, sollten Sie den Vorgang sofort abbrechen. Lassen Sie sich auch nicht von Unbekannten helfen!
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Einzug der Karte
Wird Ihre Karte vom Automaten aus unerklärlichen Gründen eingezogen, informieren Sie uns bitte umgehend. Außerhalb unserer Öffnungszeiten sollten Sie die Karte sofort sperren lassen.
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Überprüfen Ihrer Kontoauszüge
Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen. Reklamieren Sie nicht plausible Umsätze umgehend. Das gilt auch für Ihre Kreditkartenumsätze bzw. Kreditkartenabrechnungen.
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Kein Notieren von PINs
PINs müssen geheim bleiben! Schreiben Sie Ihre PIN nicht auf und geben Sie sie an niemanden weiter, auch nicht an Bankmitarbeiter oder Polizeibeamte. Keinesfalls sollten Sie die PIN im Internet eingeben.
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Eingabe der PIN beim Einkaufen
Lassen Sie sich beim Einkaufen nicht über die Schulter schauen, wenn Sie Ihre PIN eingeben. Verdecken Sie die Eingabe, um ein Ausspähen durch Dritte zu verhindern.
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Kundenbelege
Beim Bezahlen mit Ihrer Bank- oder Kreditkarte erhalten Sie einen Kundenbeleg, auf dem neben dem Betrag Kartendaten ausgewiesen werden. Werfen Sie diesen Beleg nicht sorglos weg. Bewahren Sie ihn auf, damit Sie Ihre bargeldlosen Zahlungen mit den Belastungen auf Ihren Kontoauszügen vergleichen können. Zudem geraten dann Ihre Kartendaten (wie Kontonummer, Bankleitzahl) nicht in falsche Hände.
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Bankkarte beobachten und prüfen
Behalten Sie Ihre Bankkarte beim Bezahlen im Auge. Prüfen Sie regelmäßig, ob Sie noch im Besitz Ihrer Originalkarte sind.
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Sperr-Notruf-Nummern
Informieren Sie uns bitte sofort bei Kartenverlust. Außerhalb unserer Öffnungszeiten wählen Sie bitte die unteren Nummern. Sie sollten die Telefonnummern zur Kartensperre immer mit sich führen - beispielsweise im Handy gespeichert.
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| Kartenart/Organisation |
Telefonnummer |
| Zentraler Sperrannahmedienst |
116 116* |
| Kartensperrung MasterCard |
0681 93764599 |
*24 Stunden am Tag erreichbar;
in Deutschland gebührenfrei, aus dem Ausland gebührenpflichtig
Weitere Infos erhalten Sie unter www.kartensicherheit.de.
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