Corona-Hilfe für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige

Wichtige Informationen zur Corona-Hilfe

Hier geben wir Ihnen einen Überblick der Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen in dieser außergewöhnlichen Situation. Aufgrund der sich ständig ändernden Informationslage versuchen wir, diese Informationen für Sie so aktuell wie möglich zu halten.

Als kurzfristige Liquiditätsunterstützung kommen folgende Maßnahmen in Frage, die von Ihnen im Einzelfall zu prüfen sind:

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung

Stand: 08.05.2020

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung und den für dessen Umsetzung erforderlichen Nachtragshaushalt entschieden. Damit stehen den Ländern die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen zur Verfügung. Zudem wurde der Wirtschaftsstabilisierungsfonds beschlossen. Mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds können große Unternehmen wie auch Start-ups, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind, bei der Sicherung ihrer Liquidität unterstützt werden. Anträge sind bis spätestens 31.05.2020 bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen.

Die Kurzfakten (Stand: 30.03.2020) zum Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes gibt es hier noch einmal im Überblick.

Bayerische Soforthilfe Corona

Stand: 01.04.2020

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.
Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Definition zum Liquiditätsengpass:
Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (z. B. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.

Nähere Informationen und den Online-Antrag können Sie den Veröffentlichungen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums entnehmen:
https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Wir haben die wichtigsten Eckpunkte nachfolgend zusammengefasst (Stand: 31.03.2020):

Antragsberechtigte
Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt:

Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (bis zu 10 Beschäftigte: einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion), die
a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbstständige tätig sind,
und in beiden Fällen
b) ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und
c) bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

Unerheblich ist, ob der Antragsberechtigte ganz oder teilweise steuerbefreit ist. Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln, ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen. Liquiditätsengpass bedeutet, dass der Antragsteller durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (beispielsweise gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Antragssteller versichert, alle Angaben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht zu haben.

Höhe der Soforthilfe
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.

Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3


Antragstellung

Hier können Sie ab sofort Ihren Antrag für die Soforthilfe-Programme des Bundes bzw. des Freistaates Bayern ausschließlich online einreichen.

Bitte stellen Sie den Antrag nur einmal. Nach der Eingabe der Anzahl Ihrer Beschäftigten erkennt und entscheidet das Programm, ob bei Ihnen das bayerische oder bundesdeutsche Soforthilfe-Programm zur Anwendung kommt. Es erscheint automatisch das für Sie einschlägige Antragsformular.

Unter Nr. 5 des Antragsformulars ist die Höhe des Liquiditätsengpasses konkret zu beziffern. Anträge mit Angaben wie z. B. „noch nicht absehbar“ können nicht bearbeitet und somit nicht berücksichtigt werden.

Anträge, die Sie per PDF oder per Post an die Bewilligungsbehörden senden, können ab sofort nicht mehr bearbeitet werden.

Nach der erfolgreichen Antragstellung erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir bitten Sie um Verständnis, dass aufgrund der hohen Anzahl an eingehenden Anträgen keine Rückfragen zum Bearbeitungsstand des Antrags beantwortet werden können.

Ihr Antrag wird schnellstmöglich von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde bearbeitet und die Soforthilfe wird unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebsstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt. Liegt die Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Stadtgebiet München, ist Bewilligungsbehörde die Stadt München.

Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleinere Betriebe und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Beantragung, ohne diese Voraussetzung zu erfüllen, Betrug ist. Der Betrugstatbestand sieht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren vor. Es wird um Verständnis gebeten, dass jeder Fall, der bekannt wird, angezeigt wird und die Soforthilfe zurückzuzahlen ist.

Kontaktdaten für den Antrag
Anträge können ausschließlich online gestellt werden. Wir bitten Sie, keine Anträge mehr per PDF oder per Post an die Bewilligungsbehörden zu senden, da diese ab sofort nicht mehr bearbeitet werden.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die für den Antragsteller örtlich zuständige Vollzugsbehörde.

Quelle: Bayerisches Wirtschaftsministerium

Thüringer Soforthilfeprogramm Corona 2020

Stand: 24.03.2020

Was wird gefördert?

Der Zuschuss wird Unternehmen mit Betriebsstätte in Thüringen zur Bewältigung oder Minderung der besonderen wirtschaftlichen Notlage gewährt, die durch die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstanden ist.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind im Haupterwerb tätige gewerbliche Unternehmen (inkl. Einzelunternehmen) sowie Unternehmen der Branche 86.9 (Gesundheitswesen, auch wenn diese über keine Gewerbeanmeldung verfügen) und wirtschaftsnahe freie Berufe und die Kreativwirtschaft der Branchennummern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008).

Wie viel wird gefördert?
Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten pro Unternehmen (einschließlich Inhaber*in) und beträgt jeweils:

bei 1 bis 5 Beschäftigten bis zu 5.000 EUR 
bei 6 bis 10 Beschäftigten bis zu 10.000 EUR 
bei 11 bis 25 Beschäftigten bis zu 20.000 EUR 
bei 26 bis 50 Beschäftigten bis zu 30.000 EUR

Eine Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2020 möglich.
Das aktuelle Merkblatt zum Soforthilfeprogramm können Sie hier aufrufen:

Weitere Informationen sowie die entsprechenden Antragsunterlagen entnehmen Sie dem nachfolgenden Link der Thüringer Aufbaubank:
https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020

Einen umfassenden Überblick zu weiteren finanziellen Hilfen in der Corona-Krise erhalten Sie über das "Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung" unter:
https://corona.thueringen.de/wirtschaft

Quelle: Thüringer Aufbaubank

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Stand: 11.05.2020

Um Unternehmen in der Corona-Pandemie dabei zu unterstützen, ihre Ausstattung mit Liquidität zu verbessern, erhalten sie steuerliche Hilfen. Das Bundesfinanzministerium hat dazu mit den obersten Landesfinanzbehörden eine Reihe konkreter steuerlicher Erleichterungen abgestimmt. Eine Übersicht der steuerlichen Hilfsmaßnahmen erhalten Sie nachfolgend:

Weitere Informationen zu den bestehenden Möglichkeiten sowie die erforderlichen Antragsformulare erhalten Sie vom Bundesfinanzministerium hier.

(Quelle: Bundesfinanzministerium)


Einen Überblick zu den einzelnen Maßnahmen als eine Erstinformation über Steuererleichterungen für Betroffene bietet des Bayerische Finanzministerium hier.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Finanzen)

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Stand: 24.03.2020

Die monatliche Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge führt in den Unternehmen zu erheblichen Liquiditätsabflüssen. Diese verschärfen unter Umständen finanzielle Schwierigkeiten, in die Unternehmen durch die Corona-Krise geraten sind.
 
In diesem Fall besteht für die Unternehmen die Möglichkeit, die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen zu beantragen. So können finanzielle Handlungsspielräume erhalten bleiben.
 
Voraussetzungen für die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen ist an folgende Voraussetzungen geknüpft (vgl. § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV):

  • Der Anspruch auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag darf nur dann gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung der Beiträge mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre. Der Anspruch auf die Sozialversicherungsbeiträge darf aber nicht dauerhaft gefährdet sein. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn die Zahlungsschwierigkeiten nicht vorübergehend sind oder die Überschuldung nicht in absehbarer Zeit abgebaut werden kann.
  • Eine erhebliche Härte für das Unternehmen ist gegeben, wenn es sich aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse - z. B. durch die Corona-Krise - vorübergehend in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befindet oder im Falle der sofortigen Einziehung der fälligen Sozialversicherungsabgaben in diese geraten würde.
  • Die Stundung wird gegen eine angemessene Verzinsung und in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung gewährt werden. Eine Stundung ohne Teilzahlung ist in der Regel maximal für die Dauer eines Jahres zulässig.
     

Das Unternehmen muss die Stundung beantragen und glaubhaft darlegen, dass die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen. Die betroffenen Unternehmen wenden sich hierzu bitte direkt an die zuständige Krankenkasse. Leider ist eine gebündelte Bearbeitung der Anträge durch eine zentrale Stelle nicht möglich, das heißt, sie müssen bei jeder einzelnen Krankenkasse den entsprechenden Antrag stellen.


Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung hat zeitnah eine allgemeine Weisung zur Umsetzung der Stundung der Sozialversicherungsbeiträge in Aussicht gestellt. Sobald diese vorliegt, informieren wir darüber.

(Informationsquelle vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft)

Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld

Stand: 19.03.2020

Coronakrise: Bezug von Kurzarbeitergeld wird ab März erleichtert


Von den Auswirkungen durch das Coronavirus sind zwischenzeitlich nahezu alle Wirtschaftsbereiche betroffen. Um die Liquidität von Unternehmen und die Beschäftigung in Deutschland zu sichern, ist das Kurzarbeitergeld eine sinnvolle Leistung aus der Arbeitslosenversicherung. Dabei übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 bzw. 67 (bei Eltern) Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Kündigungen sollen so vermieden werden. Bisher verbleiben Arbeitgebern bei Kurzarbeit aber große Belastungen durch die zu 80 Prozent allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge, also den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil für die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungsbeiträge in Höhe von insgesamt 36,25 Prozent für das ausgefallene Bruttoentgelt.

Neu: Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge ab dem 1. Monat

Vor dieser enormen Belastung will die Bundesregierung Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, jetzt besser schützen. So sollen der Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtert und die Leistungen verbessert werden. Zu den Neuerungen, die ab 1. März gelten, gehören:

  • die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit ab dem 1. Monat der Bezugsdauer
  • der teilweise oder vollständige Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • das Absenken des Quorums der im Betrieb Beschäftigten, die vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, auf bis zu 10 Prozent
  • der Zugang für Leiharbeitnehmer zum Kurzarbeitergeldbezug
  • Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich

 

Auf dieser Seite der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie alle Infos, wenn Sie sich über Kurzarbeitergeld (KUG) informieren möchten, Kurzarbeit anzeigen oder beantragen wollen:

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Webinar zur Beantragung:

Im nachfolgenden Webinar hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit Informationen über die Einführung von Kurzarbeit sowie die Beantragung und Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes zusammengefasst.

Quelle: Bayerischer Bankenverband

Finanzielle Unterstützungshilfen der Förderbanken

Stand: 27.03.2020

Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, der Thüringer Aufbaubank sowie der Sächsischen Aufbaubank, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung.

Ziel der Finanzierungshilfen: Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, die es den Unternehmen ermöglicht, die schwierige Zeit zu überbrücken und sich zu stabilisieren.

Finanzierungsvoraussetzung: Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Ihr Weg zu den Finanzierungshilfen: Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote der LfA Förderbank Bayern, der Thüringer Aufbaubank, der Sächsischen Aufbaubank, der KfW sowie der Bürgschaftsbank in Bayern, Thüringen und Sachsen ist grundsätzlich Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.

Aktuelle Information zum KfW-Schnellkredit 2020: (Stand: 16.04.2020)
Der neue KfW-Schnellkredit 2020 soll Unternehmen mit mehr als zehn Vollzeitbeschäftigten, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, durch eine rasche Liquiditätshilfe unterstützen, weshalb die KfW auf eine Risikoprüfung in diesem Programm verzichtet. Das Programm hat die Programmnummer 078 und ist bis zum 31.12.2020 befristet.

Die näheren Förderbedingungen zum KfW-Schnellkredit 2020 erhalten Sie hier.

Aktuelle Information zum LfA-Schnellkredit:
(Stand: 04.05.2020)
Der LfA-Schnellkredit wird zur Unterstützung von Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern ausgereicht, die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Gefördert wird grundsätzlich der gesamte Liquiditätsbedarf des Unternehmens bis zum 31.12.2020, z. B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.

Die Details zum LfA-Schnellkredit können Sie hier abrufen.

Liquiditätsunterstützung der Flessabank

Stand: 07.05.2020

Sind Sie und/oder Ihr Unternehmen direkt durch die Auswirkungen der aktuellen Krisensituation betroffen und Kunde der Flessabank? Wir sind als verlässlicher Finanzierungspartner wie bisher an Ihrer Seite und beraten Sie gerne. Mit einer vorübergehenden Aussetzung der Darlehensrate oder einer befristeten Erhöhung bzw. Einräumung eines Kontokorrentkredites können wir Ihnen bei einem durch die Krise ausgelösten Liquiditätsengpass helfen.
 
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zur Prüfung einer Liquiditätsunterstützung einige Informationen und Unterlagen benötigen. Die erforderlichen Unterlagen haben wir in einer hier eingestellten Checkliste zusammengefasst.  

Damit wir Sie gezielt und schnell beraten können, reichen Sie bitte zum Gespräch mit Ihrem Finanzierungsberater die Unterlagen vorab ein. Vielen Dank.

Hinweis: Zur Unterstützung der erforderlichen Liquiditätsplanung Ihres Unternehmens für die nächsten 12 Monate können Sie hier das Formular der KfW verwenden.

Sonstige Maßnahmen

Entschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz für Selbständige (Stand: 30.03.2020)
Hier ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Voraussetzungen (Verdienstausfall wegen eines Tätigkeitsverbotes beziehungsweise einer Absonderung nach Infektionsschutzgesetz) erfüllt sind.

Bayern:

Die Zuständigkeit liegt bei der zuständigen Bezirksregierung.
Weiterführende Informationen entnehmen Sie nachfolgendem Link http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/668069451898 oder direkt der Homepage der zuständigen Bezirksregierung in Bayern.

Thüringen:

Die Zuständigkeit liegt beim:
Thüringer Landesverwaltungsamt
Referat 550 - Gesundheitswesen
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Merkblatt:

Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen (Stand: 03.04.2020)
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Künstlerhilfeprogramm in Bayern
(Stand: 22.05.2020)
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum beschlossenen Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler.

Zuständig für die Antragsprüfung, Bewilligung und Auszahlung der Finanzhilfe ist die für den Antragsteller örtlich zuständige Bezirksregierung. Die Beantragung ist ab sofort online möglich.

Gespräche mit sonstigen Gläubigern führen

Sprechen Sie bei finanziellen Engpässen ggf. mit Ihren weiteren Gläubigern, wie z. B. Vermietern, Lieferanten usw.

Wir bieten Ihnen eine individuelle, lösungsorientierte Beratung in allen unseren Niederlassungen an. Bitte vereinbaren Sie hierfür mit Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater telefonisch oder per E-Mail einen Termin.

Die vorstehenden Informationen haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt. Eine Gewähr für die jederzeitige Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit und Verfügbarkeit der bereitgestellten Informationen können wir allerdings nicht übernehmen.